Für wen ist die Gedächtnissprechstunde sinnvoll?

Wenn Ihr Gedächtnis Sie zunehmend häufiger im Stich lässt und Sie das im Alltag als beeinträchtigend empfinden: Kommen Sie zu uns!

Viele ältere Menschen haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, oder klagen darüber, Namen, Dinge und Begebenheiten zu vergessen. Meist ist die Vergesslichkeit eine normale Altererscheinung, manchmal ist auch Streß und Überbelastung verantwortlich. Aber auch körperliche und psychische Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme, Demenzen oder Depressionen können ursächlich für Gedächtnis-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen sein.

Wichtig ist in jedem Fall: Je früher eine Diagnose in einer spezialisierten Gedächtnissprechstunde gestellt wird, desto eher kann mit einer geeigneten Therapie begonnen werden, die die Lebensqualität Betroffener und Angehöriger erhält und verbessert.

Wie läuft die Gedächtnissprechstunde ab?

Um eine fundierte Aussagen treffen zu können, befragen wir Sie zunächst intensiv zu Ihren Gedächtnisproblemen: Wann haben Sie das erste Mal ein Nachlassen Ihrers Gedächtnisses, Ihrer Aufmerksamtkeit oder Konzentration bemerkt? Ideal wäre es, wenn Sie Ihren Lebenspartner oder Ihre Lebenspartnerin, einen nahen Angehörigen, einen engen Freund oder eine gute Freundin zu dem Termin mitbringen. Auch Sie werden in die Befragung miteinbezogen.

Zusätzlich zu Ihren Schilderungen untersuchen spezialisierte Neuro-Psychologen mit schriftlichen Tests Ihr Gedächtnis.

Welche Unterlagen müssen zum ersten Termin mitgebracht werden?

Notwendig für eine Untersuchung in der Gedächtnissprechstunde ist eine Überweisung  Ihres Hausarztes.

Bringen Sie gern auch viele Ihrer Krankenunterlagen mit: Briefe von Arztbesuchen, den letzten Klinikaufenthalten, Computertomographien (CTs) oder Kernspinaufnahmen (MRTs) des Kopfes sind für uns ebenso aufschlussreich wie Informationen über die Medikamente, die Sie aktuell einnehmen.

Was passiert nach der Untersuchung?

Wir besprechen mit Ihnen ausführlich und umfassend, was wir in unseren Untersuchungen herausgefunden haben und stellen eine Diagnose. Auf dieser Grundlage klären wir Sie dann über die verschienden Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten auf. Wir sind auch gern im weiteren Verlauf Ihr fester Ansprechpartner.

Ein nächster Schritt ist häufig ein Beratungsgespräch in der Beratungsstelle im St. Augustinus Memory-Zentrum. Dort erhalten Sie und Ihre Angehörigen individuelle Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Vereinbaren Sie einen Termin unter T (02131) 5296-5296.

 

 

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