Forschungsprojekt zum Circadianen Licht

Mit der Firma Osram untersucht das St. Augustinus Memory-Zentrum, welchen Einfluss das circadiane Licht auf den Biorhythmus des Menschen hat und ob sich damit ein verschobener Schlaf-Wach-Rhythmus positiv beeinflussen lässt. Viele Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung fühlen sich nachts getrieben, laufen durch die Räume, sind nicht orientiert und holen den Schlaf tagsüber, oft auf einem Stuhl oder Sessel sitzend, nach.

Im Aufenthaltsbereich der Kurzzeitpflege des St. Augustinus Memory-Zentrums und in einem Bewohnerzimmer wurden Leuchtmittel installiert, die in ihrer Gesamtheit eine Lux-Zahl von 1500 erreichen können. Im Vergleich dazu: Ein regulärer Arbeitsplatz ist mit 400 Lux ausgestattet. Das am Morgen harte, weiße, teils grell anmutende Licht soll den menschlichen Körper aktivieren und positiv unterstützen. Über Nacht, angepasst an die äußeren Lichtverhältnisse, verändert sich das Licht in ein warmes, gelbliches, anmutenderes Licht, das dem Körper Entspannung und Ruhe signalisiert. Durch diesen Wechsel soll der menschliche Schalf-Wach-Rhythmus schonend positiv unterstützt werden.

Ab Herbst 2016 startet das Projekt, das sich hauptsächlich der qualitativen und qualitativen Forschungsmethoden bedient, etwa Beobachtungsbögen, Messungen des Schlaf-Wach-Rhythmuses, Erfassung der Vigilanz.

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