Architektur und Ausstattung

Signaletik im St. Augustinus Memory-Zentrum

So neuartig das Konzept des St. Augustinus Memory-Zentrums, so innovativ auch seine Architektur für die das Architekturbüro Esser Coenen Forsch & Partner aus Aachen verantwortlich ist. Der Bau erstreckt sich über zwei Geschosse und gliedert sich in drei Bereiche mit zwei Innenhöfen, dem „Wassergarten“ und „Marktplatz“. Ein eigenes Sinaletik-Konzept für das gesamte Haus erleichtert Bewohnern sowie Besuchern die Orientierung. Die Gestaltung basiert auf dem Leitfaden der Natur, der künftig auch im „Memorypfad“ auf der dem Zentrum gegenüberliegenden Waldfläche fortgeführt werden soll.

Cafeteria im St. Augustinus Memory-Zentrum

Offene Strukturen

Im Erdgeschoss entlang der Steinhausstraße sind die gerontopsychiatrische Ambulanz und Tagesklinik, die Beratungsstelle sowie Büros untergebracht. Das öffentliche Zentrum bilden die große Cafeteria und die Kapelle Maria-Königin. Im hinteren Teil des Gebäudes finden sich die Kurzzeitpflege sowie der Schulungs- und Forschungsbereich mit drei Showrooms zum „Assisted Living", in denen moderne pflegerische und technische Möglichkeiten gezeigt werden können. Diese offene Struktur schafft zusammen mit weiteren Besonderheiten, wie Schaufensteranlagen, eine ungewöhnliche Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten. So kann sich der Bereich der Tagesklinik am Abend für die Bewohner zum Straßencafé mit Schaufensterbummel oder zu Hobbyräumen, etwa für ein Skatspiel, Handarbeiten oder Musizieren, wandeln. Auch ein Nachtcafé und eine als "Gute Stube" gestaltete Tagesstätte bieten weitere Optionen.

Flur im Wohnbereich des St. Augustinus Memory-Zentrums

Gestaltung, die den Bedürfnissen gerecht wird

In die beiden oberen Etagen ist das gerontospychiatrische Pflegeheim Haus St. Georg eingezogen. Dort sind die Wohnbereiche verschieden farbig gestaltet, um den Wiederkennungswert zu steigern. Um auf den persönlichen Geschmack der Bewohner einzugehen, sind die Zimmer und die Zugänge zu den Räumen in den drei unterschiedlichen Stilen modern, ländlich und gediegen gehalten. Besonders auf die Farb- und Materialwahl und ausreichend viele Kontraste wurde geachtet. Denn sie sind wichtig für eine gute Orientierung und erleichtern den Bewohnern, sich im Raum zu bewegen und zurecht zu finden. Der Fußboden hingegen ist einfarbig, da Kontraste als Barrieren wahrgenommen werden.

Kabinett im St. Augustinus Memory-Zentrum

Kabinette als Rückzugsorte

Eine weitere Besonderheit in den oberen Etagen sind die so genannten Themenkabinette, Erker an Flur, in den Wohngruppen und der Magistrale. Design Studenten der Hochschule Düsseldorf haben die Kabinette zu unterschiedlichen Themen wie Fussball, Freizeit oder Bilderbuch gestaltet und zu Rückzugsräumen, zu Orten des Erinnerns und der Interaktion gemacht. Darüber hinaus stehen den Bewohnern Balkone und die großzügigen Dachgärten zur freien Verfügung. Auch sie sind thematisch angelegt: Ein "Nordseestrand" nimmt Bezug auf Urlaubserlebnisse, der "Nutzgarten" mit Hochbeeten und Feuerstelle erinnert an den eigenen Garten.

Bewohnerzimmer

Die Bewohner der stationären Wohnbereiche im St. Augustinus Memory-Zentrum haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Zimmertypen. Die individuelle Auswählmöglichkeit betont die unterschiedlichen Persönlichkeiten unserer Bewohner.

Die vielen Details verleihen jedem Bewohnerzimmer eine besondere Wertigkeit. Alle Farben, Materialien und Möbel wurden sorgfältig ausgewählt und auf den jeweiligen Zimmertyp abgestimmt. Die Funktionalität des Mobiliars entspricht dem aktuellen wissenschaftlichen Standard ohne dabei auf eine ästhetische Qualität zu verzichten.

Zimmertyp: gediegen

Die Einrichtung entspricht einem sehr klassischen, traditionellen und wertigen Geschmack. Die warmen, satten Farben der Möbel stehen für eine gutbürgerliche Wohnlichkeit. Hier wohnt vielleicht eine Person, die gerne die Oper besucht und die Waldspaziergänge liebt.

Weitere Informationen zum Zimmertyp

Zimmertyp: Landhaus

Zugleich einladend und frisch begrüßt einen dieses Zimmer. Die sehr helle, freundliche und warme Variante entspricht einem maritim angehauchten Stil. Der Bewohner dieses Zimmers hat wohl gerne das Meer besucht, strickt gerne und findet Ruhe durch Motive aus der Natur.

Weitere Informationen zum Zimmertyp

Zimmertyp: modern

Dieser Stil bricht gewisse Muster auf und zeigt was ein Pflegeheim eben auch sein kann. Das Zimmer ist gewollt schnörkellos, geradlinig und etwas kühler gestaltet. Hier wohnt vielleicht ein passionierter Kunstliebhaber oder eine designaffine Person, die sich gerne mit klaren, einfachen Formen umgibt.

Weitere Informationen zum Zimmertyp

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