Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf

Das St. Augustinus Memory-Zentrum kooperiert auf mehreren Ebenen mit der Hochschule Düsseldorf. Hier erhalten Sie einen kleinen Überblick zu den aktuellen Kooperationsprojekten.

Kabinett im St. Augustinus Memory-Zentrum

Studierende gestalten Sinneskabinette

Im St. Augustinus Memory-Zentrum sind die Kabinette im ersten und zweiten Obergeschoss eine architektonische Besonderheit. Eingerichtet in ca. fünf Quadratmetern großen Erkern befinden sie sich entlang der Flure und nahe der Wohngruppen. Mit unterschiedlichen Angeboten laden die Kabinette ein zu verweilen und zum sehen, riechen, fühlen, tasten, hören oder schmecken.

Die Kabinette wurden von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Düsseldorf gestaltet. In der Vorbereitung beschäftigten sie sich mit Fragen, wie

  • "Wie ist es mit der Orientierung, wenn man kognitiv beeinträchtigt ist?" oder
  • "Wie ist die körperlich-räumliche Erfahrung der Bewohner?"

Dabei versuchten die Studierenden sich in das Leben und Erleben der Menschen mit Demenz zu versetzen. Das Ergebnis ist beeindruckend und rührend zugleich. Entstanden sind zwölf Räume des Rückzugs, des Erinnerns und der Interaktion. Die Themenvielfalt deckt etliche Bereiche des Lebens ab: Freizeit, Walderlebnis, Fußball, Musik, Werkstatt, Schützenverein, Bilderbuch und noch mehr.

Praxissemester der Sozialen Arbeit

Für Studierende des Bachelorstudiengangs Sozialarbeit/ Sozialpädagogik der Hochschule Düsseldorf besteht die Möglichkeit das obligatorische Praktikum zur staatlichen Anerkennung im St. Augustinus Memory-Zentrum zu absolvieren. Der Einsatz hat eine Dauer von 640 Stunden und wird durch einen Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge aus dem Memory-Zentrum begleitet. Im Rahmen des Praktikums besteht auch die Möglichkeit zum Verfassen einer praxisnahen Abschlussarbeit.

Helping Hands

In Kooperation mit dem Fachbereich Medien der Hochschule Düsseldorf engagiert sich das St. Augustinus Memory-Zentrum an der "Quartiersakademie Nordrhein-Westfalen". Die Quartiersakademie stärkt seit 2016 zivilgesellschaftlich engagierte Menschen und qualifiziert sie bei der Gestaltung ihrer Quartiere zum Akteur und Mitgestalter. In der Quartiersakademie NRW begegnen sich ehrenamtlich engagierte Bürgergruppen auch mit Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbände oder im Quartier engagierten Unternehmen und Institutionen.

Mit dem Projekt "Helping Hands" wird die Möglichkeit geschaffen, sich mobil und unbürokratisch über niederschwellige Dienstleistungen im Quartier informieren zu können. Die Nutzer von "Helping Hands" erhalten eine einfache, gut bedienbare Plattform (app-basiert) für Nachbarschaftshilfe. Ein zentraler Punkt ist es, mehr Menschen im Quartier zu erreichen, auch auf medialem Wege.

Das Projekt ist derzeit auf zwei Jahre angelegt. Es ist Teil eines langfristigen Prozesses anhand dessen das Quartier Neusser Furth kontinuierlich zu einem demenzfreundlichen Viertel entwickelt werden soll.

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